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Vibe Magazine
November 2012


Premiere in Berlin
am 8. Jan. 13


Pressekonferenz
am 16. Dez. 12


Premiere in New York
am 11. Dez. 12


Photocall
am 5. Dez. 12


Fotos von der Crew

Fotos aus dem Film

Kritiken & Berichte

Interviews

Presse Scans

Graphic Novel

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MAIN

 

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My Leomania

Django Unchained

 

 

Am 8. Januar 2013 fand die Deutschland-Premiere in Berlin statt; leider ohne Leo.

 

Quentin Tarantinos neuestes Werk
kommt am 17. Januar 2013 in die deutschen Kinos !

Worum geht's?

Quelle: www.filmstarts.de:

Der Sklave Django (Jamie Foxx) wird von dem deutschen Ex-Zahnarzt Dr. King Schultz (Christoph Waltz), heute Kopfgeldjäger, befreit und unter die Fittiche genommen. Django soll Schultz helfen, die Verbrecher Big John (M.C. Gainey), Ellis (Tom Savini) und Roger Brittle (Cooper Huckabee), die sich auf einer Farm irgendwo im Süden unter neuem Namen versteckt haben, aufzuspüren. Da Django von den Brittles einst nicht nur gefoltert wurde, sondern diese auch seine Frau Broomhilda (Kerry Washington) vergewaltigten, hat er sich ihre Gesichter bestens eingeprägt und soll sie nun identifizieren. Auf dem Weg zu ihrem Ziel wird Django unter Schultz Patenschaft selbst ein gefürchteter Verbrecherjäger. Gemeinsam jagt das Duo böse Jungs für Geld, bis Django seinen Mentor um einen Gefallen bittet. Er soll ihm helfen, seine Ehefrau Broomhilda zu finden, von der er allerdings keine Ahnung hat, wo sie mittlerweile ist. Die Spur führt das ungleiche Duo zur Farm des Plantagenbesitzers Calvin Candie (Leonardo DiCaprio), der, unterstützt von dem verschlagenen Haussklaven Stephen (Samuel L. Jackson) und dem sadistischen Billy Crash (Walton Goggins), seine Sklaven zu brutalen Kämpfen auf Leben und Tod antreten lässt.

 

Moviepilot.de schreibt:

Django Unchained: Quentin Tarantino goes Western – Jamie Foxx, Leonardo DiCaprio und Christoph Waltz folgen ihm.

Die Geschichte von Django Unchained ist eine Odyssee voller Entbehrungen und Sehnsucht. Wir befinden uns in den Südstaaten, kurz vorm Bürgerkrieg; Sklaverei ist hier noch eine Alltagserscheinung. Als das Sklavenpaar Django (Jamie Foxx) und seine Frau Broomhilda (Kerry Washington) bei einer Auktion getrennt werden, hat Django nur noch ein Ziel vor Augen: seine Frau wiederzufinden. Die Gelegenheit ergibt sich für den in Fesseln Geschlagenen schneller als erwartet, als er vom früheren Zahnarzt und jetzigen Kopfgeldjäger Dr. Schultz (Christoph Waltz) befreit wird, damit er ihm bei der Identifikation steckbrieflich gesuchter Verbrecher behilflich sei. Zum Dank will Dr. Schultz ihn zum Kopfgeldjäger ausbilden und ihm helfen, seine Frau ausfindig zu machen. Die Zeit von Django Unchained ist gekommen!

Auf der Suche nach Broomhilda hinterlassen die beiden eine Schneise der Gewalt. Auf ihrer Odyssee treffen die beiden Kopfgeldjäger auf Gesindel und rassistische Großgrundbesitzer wie Spencer Gordon Bennet (Don Johnson). Schließlich führt Django und Dr. Schultz die Spur nach Candyland, wo Broomhilda in den Besitz des charismatischen und überaus gefährlichen Calvin Candie (Leonardo DiCaprio) übergegangen ist. Sie erschleichen sich erfolgreich das Vertrauen von Candie. Doch der Haussklave Stephen (Samuel L. Jackson) durchschaut ihr Spiel…

Hintergrund & Infos zu Django Unchained

Die erste Einstellung in Inglourious Basterds gab einen kleinen Vorgeschmack auf das, was dem Regisseur von Pulp Fiction und Kill Bill vorschwebte: Mit Django Unchained wollte Quentin Tarantino nun endlich seine ganz eigene Vision eines Spaghetti-Westerns realisieren. Die Versatzstücke sind dem allgemeinen Kanon entlehnt (Musik im Stile Ennio Morricones, extreme Close Ups wie bei Für eine Handvoll Dollar, die üblichen Verdächtigen beim Bösewicht-Personal), um durch die unvergleichliche Art des Kultregisseurs in ein neues Gewand gesteckt zu werden. Die Rolle des Dr. Schultz wurde Christoph Waltz für Django Unchained dabei förmlich auf den Leib geschrieben. Der Oscar-Preisträger (Bester Nebendarsteller für seine Verkörperung des Judenjägers Hans Landa in Inglourious Basterds) zeigte sich sehr dankbar, indem er Tarantino dafür verantwortlich machte, dass er durch ihn zu seiner Berufung wieder zurückgefunden habe.

Frei nach Feld der Träume hieß es bei Django Unchained: Wenn er einen Film dreht, dann kommen sie. Und so fanden sich neben dem regulären Mitspieler Samuel L. Jackson auch die Vertreter der alten Riege aus rechtem Schrot und Korn ein, wie James Remar oder James Russo. In weiteren Nebenrollen waren in Django Unchained auch Joseph Gordon-Levitt, Sacha Baron Cohen oder Kurt Russell eingeplant, konnten ihren Verpflichtungen allerdings nicht nachkommen. (EM)

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Die deutsche Seite zum Film:
Django Unchained.de
mit deutschem Trailer

Weitere Trailer in deutsch:

www.kino.de
www.cinestar.de
www.moviemaze.de

 


Auf dem 'Django Unchained' Board auf Tarantinos deutscher Seite findet ihr alles, was man über den Film wissen kann, auch das Skript ist dort zu finden.

Eine ausführliche Drehbuch-Kritik gibt es auf www.filmstarts.de.

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Erste Meinungen zu 'Django Unchained'

Quelle: www.moviereporter.de

Quentin Tarantinos neustes Werk "Django Unchained" kommt zwar erst Mitte Januar 2013 in unsere Kinos, doch in den USA durften ausgewählte Journalisten und Zuschauer schon jetzt den Film sehen. Der Großteil war absolut begeistert. Hier ein paar Meinungen zum Film:

Anne Thompson vom Blog "Thompson On Hollywood" schreibt:

"Django unchained is super violent spaghetti western w/ anachronistic songs. waltz & jackson steal it. All talk & action. 1st screening."

Rian Johnsons ("Looper") Meinung:

"Django was terrific. DiCaprio blows the roof off the joint."

David Ehrlich bezeichnet den Film folgendermaßen:

"DJANGO UNCHAINED: holy s***. brutally hilarious spaghetti comedy does for business what Basterds did for war. Best American film of 2012."

Allen scheint der Film also sehr zugesagt zu haben.

"Django Unchained" beinhaltet, wie es schon die Trailer teils versprachen, genügend Härte, Christoph Waltz und Samuel L. Jackson sollen den anderen die Show stehlen, was nach Johnsons Meinung aber auch Leonardo DiCaprio als skrupelloser Plantagenbesitzer Calvin Candie macht.
Und Ehrlich ist der Meinung, dass dieser Film der beste amerikanische Film 2012 sei.

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Quentin Tarantino spricht im Playboy
über 'Django Unchained' und das Ende seiner Karriere

Quelle: www.moviereporter.de


"Gentlemen, you had my curiousity. But now, you have my attention."

Wer bereits einen Trailer, oder einen Spot zu "Django Unchained" gesehen hat, der kennt dieses Zitat gut, doch wer steckt eigentlich hinter dem Film? Wer kommt auf solche Sprüche? Wie schafft es diese Person es immer wieder das Publikum zu fesseln und gleichzeitig zum lachen zu bringen? Diesen Teufelskerl kennt wohl jeder Film-Fan unter uns, es ist Quentin Tarantino.

Sein kommender Spagetti Western "Django Unchained" startet im Dezember in den USA und läuft bei uns im Januar 2013 an, um jedoch noch etwas Wirbel um den schon heiß erwarteten Film zu machen, lies sich Tarantino für die kommende Ausgabe des Playboys interviewen.. Dabei verriet der Regisseur nicht nur so manches Detail zu Entstehung seines neuen Films, sondern auch über seine Zukunft in der Filmbranche.

Wie wir wissen, ist der Oscarpreisträger Jamie Foxx für die Rolle des Sklaven Django besetzt worden, der mit Christoph Waltz loszieht, um seine Frau zu retten. Somit ersetzt er Franco Nero aus dem Original und erinnert mit dem Spruch "the D is silent" an die damaligen Zeiten, Detailverliebtheit in Vollendung. Doch war Foxx nicht die erste Wahl für die Rolle, so setzte sich der Regiemeister davor mit Will Smith zusammen und äußerte sich wie folgt dazu:

"We spent quite a few hours together over a weekend when he was in New York doing Men in Black 3. …I think half the process was an excuse for us to hang out and spend time with one another. ...It just wasn't 100 percent right, and we didn't have time to try to make it that way."

So verbrachten die beiden Stars einige Stunden zusammen in New York, während dort Smith "Men in Black 3" drehte. Für Tarantino war dieses Treffen eher ein Vorwand, um mal Zeit miteinander zu verbringen und es stellte sich heraus, dass Smith nicht 100% den Vorstellungen entsprach und weil es schlicht an Zeit mangelte, die Rolle des Django auf ihn anzupassen, musste jemand anderes her, aber wer sollte es bloß werden?

“I met six different actors and had extensive meetings with all of them, and I went in-depth on all of their work. Idris Elba, Chris Tucker, Terrence Howard, M.K. Williams, Tyrese. They all appreciated the material, and I was going to put them through the paces, make them go off against one another and kind of put up an obstacle course. And then I met Jamie and realized I didn't need to do that. He was the cowboy… Forget the fact that he has his own horse — and that is actually his horse in the movie. He's from Texas; he understands. …He understood what it's like to be thought of as an 'other.'"

Tarantino traf sich mit sechs verschiedenen Schauspielern und führte mit ihnen intensive Gespräche über den Film, wie Ernst sie ihren Job nehmen und wie überzeugt sie an eine Sache herangehen. Die sechs Auserwählten waren. Idris Elba, Chris Tucker, Terrence Howard, M.K. Williams und Tyrese Gibson. Alle waren vom Script begeistert und Tarantino musste wohl einen kleinen Wettkampf zwischen den Sechs austragen, um Django zu ermitteln. Doch dann trat Jamie Foxx in sein Leben und der Regisseur erkannte, dass ein Auswahlverfahren überflüssig geworden ist. Foxx war der Cowboy, er war Texaner, er versteht den Westen und der Umstand, dass dieser auch sein eigenes Pferd besitzt, machte die Sache perfekt.

Nachdem also diese Rolle besetzt war, konzertierte sich Tarantino auf die Besetzung der anderen Schlüsselrollen. Wie die Rolle des Sklavenbesitzers und gleichzeitig Bösewichts Calvin Candie, der von Leonardo DiCaprio gespielt wird, aber er war nicht, wie viele wohl annehmen, die erste Wahl.

"I don't want to say who, simply because when I finished the script, I realized they were a little older than I wanted the character to be. That's a problem I have. I'll be thinking about somebody and not take into account that I'm thinking of them from 20 years ago."

Als Quentin Tarantino mit dem Skript fertig war, bemerkte er, dass seine Figuren weitaus älter waren, als er wollte. Er hatte das Bild vom seinen gewünschtenen Schauspielern vor zwanzig Jahren vor Augen gehabt und so musste so manch einer neu besetzt werden. Die Wahl fiel auf DiCaprio mit seinen 38 Jahren, der vom Alter perfekt passte.

Aber wie wir schon erwähnten, geht es nicht nur um den Film, sondern auch über Quentins Zukunftspläne:

"I want there to be anticipation. I was actually quite proud when I read that Django is one of the most anticipated movies coming out this year. It's a black Western. Where's the anticipation coming from? I guess a lot of it is me. That's pretty f—ing awesome."

Tarantino freut sich sehr drüber, dass sein kommender Western zu den meist erwarteten Kinofilmen des Jahres gehört, vor allem weil es ein "schwarzer Western" ist. Aber woher kommt diese Erwartung fragt er sich und er denkt, dass vieles auf ihn zurückzuführen ist, was er selbstverständlich als ein richtig unglaubliches Gefühl empfindet.

Aber die Frage, die sich jeder von uns stellen mag, ist doch diese: Wie viele Filme macht er noch?

“I just don't want to be an old-man filmmaker. I want to stop at a certain point. Directors don't get better as they get older. Usually the worst films in their filmography are those last four at the end. I am all about my filmography, and one bad film f—s up three good ones... When directors get out-of-date, it's not pretty. I'm on a journey that needs to have an end and not be about me trying to get another job. I want this artistic journey to have a climax. I want to work toward something. You stop when you stop, but in a fanciful world, 10 movies in my filmography would be nice. I've made seven. If I have a change of heart, if I come up with a new story, I could come back. But if I stop at 10, that would be okay as an artistic statement.”

Tarantino will kein alter Filmemacher werden. Er will an einen bestimmten Punkt einen Schnitt machen. Für ihn werden Regisseure mit dem Alter nicht besser. Meistens ist es doch so, dass gerade die letzten Werke zu den schlechteren gehören. Für Tarantino zählt die Filmografie und da kann ein schlechter Film, drei sehr gute Filme runterreißen. Tarantino ist mehr auf einer Reise durch die Filmkunst und jeder weiß, dass eine Reise ein Ende haben muss, dies sei aber nicht der Vorwand das Metier zu wechseln, sondern er will, dass er alles zum einen zufriedenstellenden Ende geführt wird. Eine Klimax, wie er es nennt. Seine Werke sollen einen Sinn ergeben. Man hört auf, wenn man aufhört und für Tarantino wären zehn Filme als Schlusszeichen etwas Feines. Wenn es ihm jedoch wieder was Neues einfällt, eine neue Herzenssache, dann würde er zurückkommen. Für ihn sind jedoch zehn Filme für sein Gesamtwerk voll in Ordnung.

Also zählen wir mal nach: Mit Reservoir Dogs, Pulp Fiction, Jackie Brown, Kill Bill – Volume 1, Kill Bill – Volume 2, Death Proof, Inglourious Basterds wären es schon mal sieben fertige Filme. Django würde dann der achte Film sein. Also bleiben wohl oder übel noch zwei Filme übrig.

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